Rückenschmerzen, ausstrahlende Beschwerden, Taubheitsgefühle oder Kribbeln – solche Beschwerden können viele Ursachen haben. Ein MRT der Wirbelsäule macht wichtige Strukturen sichtbar: Bandscheiben, Nervenwurzeln, Rückenmark und Wirbelkanal. Die Kernspintomographie arbeitet ohne ionisierende Strahlung und ist damit ein schonendes Diagnoseverfahren.

In unserer Privatpraxis für MRT-Diagnostik in Düsseldorf nehmen wir uns Zeit für Ihre Beschwerden. Wir bieten kurze Wartezeiten, kurzfristige Termine und eine persönliche Beratung, von der Terminplanung bis zur digitalen Befundübermittlung.

MRT.

Überblick

MRT Wirbelsäule auf einen Blick

Die wichtigsten organisatorischen Angaben zur MRT-Untersuchung der Wirbelsäule finden Sie hier kompakt zusammengefasst:

1

Untersuchungsdauer

Messzeit etwa 15–20 Minuten

2

Gesamter Termin

ungefähr 30 Minuten

3

Kosten für Selbstzahlerinnen und Selbstzahler

ab 385 €

4

Abrechnung

ausschließlich für Privatpatientinnen und Privatpatienten sowie Selbstzahlerinnen und Selbstzahler nach GOÄ

5

Terminverfügbarkeit

Taggleich oder spätestens nach innerhalb von 24 Stunden

6

Befund

Innerhalb von 3h digital per QR-Code abrufbar

Die reine Messzeit hängt von der medizinischen Fragestellung und der benötigten Sequenzenauswahl ab. Für Anmeldung, Sicherheitscheck, Umkleiden, Lagerung und Abschluss sollten Sie zusätzliche Zeit einplanen.

Untersuchung

Was zeigt ein MRT der Wirbelsäule?

Ein MRT der Wirbelsäule erstellt mithilfe eines starken Magnetfelds und Radiowellen detaillierte Schnittbilder. Die Kernspintomographie eignet sich besonders gut zur Beurteilung von Weichteilgewebe, ohne ionisierende Strahlenbelastung, wie sie bei Röntgen oder CT entsteht.


Mit einem MRT lassen sich unter anderem folgende Strukturen und Veränderungen beurteilen:

  • Bandscheiben
  • Rückenmark
  • Nervenwurzeln
  • Wirbelkanal
  • Bänder
  • Weichteilgewebe
  • entzündliche oder tumoröse Veränderungen

Bei einem Bandscheibenvorfall, einer Nervenwurzelreizung oder Verschleiß ist häufig kein Kontrastmittel notwendig.

Das MRT-Bild ist ein diagnostisches Hilfsmittel. Die radiologische Beurteilung muss immer mit Ihren Beschwerden, der körperlichen Untersuchung und möglichen Vorbefunden abgeglichen werden. Auch frühere Aufnahmen können für die Beurteilung wichtig sein.

MRT für die Wirbelsäule.

Befunde

MRT LWS, HWS und BWS: Welche Befunde zeigt die Untersuchung?

Welcher Wirbelsäulenabschnitt untersucht wird, richtet sich nach der Schmerzregion, den neurologischen Symptomen und der ärztlichen Fragestellung. So lässt sich die Diagnostik gezielt auf Ihre Beschwerden abstimmen.

Wichtig zu wissen: Bei Verdacht auf Entzündung, Infektion oder Tumor ist häufig eine Untersuchung mit Kontrastmittel erforderlich. Da in unserer Praxis ausschließlich native Untersuchungen (ohne Kontrastmittel) durchgeführt werden, sollte die konkrete Fragestellung vorher ärztlich besprochen werden. Gegebenenfalls ist eine gezielte Weiterleitung an eine entsprechende Einrichtung notwendig.

Das MRT der Lendenwirbelsäule gehört zu den häufigsten MRT-Untersuchungen der Wirbelsäule. Es wird bei vielen Beschwerden im unteren Rücken eingesetzt.

Typische Gründe für ein MRT an der LWS sind:

  • Kreuzschmerzen und anhaltende Beschwerden im unteren Rücken
  • Schmerzen, die in ein Bein ausstrahlen und mit einer Nervenwurzelreizung verbunden sein können
  • Taubheitsgefühle oder Kribbeln in den Beinen
  • Verdacht auf einen Bandscheibenvorfall oder eine Bandscheibenvorwölbung
  • Kraftminderung in den Beinen

Folgende Befunde macht das MRT sichtbar:

  • Bandscheibenvorfall und Bandscheibenvorwölbung (Protrusion)
  • Einengung von Nervenwurzeln
  • Spinalkanalstenose beziehungsweise eine Verengung des Wirbelkanals
  • Ischialgie oder eine Reizung der Nervenwurzel
  • degenerative Veränderungen wie Osteochondrose und Facettengelenksarthrose
  • Wirbelgleiten (Spondylolisthesis)

Ein MRT der Halswirbelsäule kommt vor allem bei Beschwerden im Nacken und in den Armen infrage. Die Untersuchung stellt die dortigen Strukturen detailliert dar.

Ein MRT an der HWS ist sinnvoll bei:

  • anhaltenden Nackenschmerzen
  • Schmerzen mit Ausstrahlung in die Schulter oder den Arm
  • Kribbeln oder Taubheitsgefühlen in Händen und Armen
  • unerklärlichem Kraftverlust in den oberen Extremitäten
  • bestimmten Schwindel- oder Gleichgewichtsbeschwerden nach ärztlicher Einordnung

Sichtbar beziehungsweise beurteilbar sind unter anderem:

  • Bandscheibenvorfall der Halswirbelsäule
  • Kompression von Nervenwurzeln
  • Einengung des Rückenmarks und mögliche Hinweise auf eine Myelopathie
  • degenerative Veränderungen der Halswirbelsäule
  • Wirbelkanal, Bänder und umgebende Weichteile

Ein MRT der Brustwirbelsäule wird seltener durchgeführt als ein MRT der Lendenwirbelsäule oder Halswirbelsäule. Bei bestimmten Beschwerden im mittleren Rücken kann die Untersuchung jedoch wichtige Hinweise liefern.

Mögliche Gründe für ein MRT der BWS sind:

  • Schmerzen im mittleren Rücken ohne erkennbare Ursache
  • gürtelförmig empfundene Beschwerden
  • unklare neurologische Symptome
  • auffällige Veränderungen oder Beschwerden nach einem Unfall

Sichtbar beziehungsweise beurteilbar sind unter anderem:

  • degenerative Veränderungen der Brustwirbelsäule
  • ein thorakaler Bandscheibenvorfall, der insgesamt seltener auftritt
  • Rückenmark und Wirbelkanal
  • Hinweise auf osteoporotische Wirbelkörperveränderungen

Indikationen

Wann ist ein MRT der Wirbelsäule sinnvoll?

Nicht jeder Rückenschmerz erfordert sofort ein MRT. Bei frischen, unkomplizierten Kreuzschmerzen ohne neurologische Ausfälle können zunächst Bewegung, Physiotherapie und eine passende Schmerztherapie im Vordergrund stehen. Ziel ist es, die Beweglichkeit zurückzugewinnen.
Eine Bildgebung kann sinnvoll sein, wenn strukturelle Ursachen schnell und gezielt abgeklärt werden müssen.

Das gilt zum Beispiel in folgenden Situationen:

  • Beschwerden über längere Zeit anhalten
  • Rückenschmerzen wiederkehren
  • die Schmerzen deutlich zunehmen
  • bisherige Behandlungen nicht ausreichend wirken
  • die Beschwerden nicht zum bisherigen Behandlungsverlauf passen
  • ein konkreter Verdacht auf eine strukturelle Ursache besteht
  • neurologische Symptome wie Taubheit, Kribbeln oder Kraftverlust auftreten
  • relevante Vorerkrankungen, Fieber oder ein Unfall vorliegen

Bei Rückenschmerzen unklarer Ursache entscheiden wir gemeinsam mit Ihnen anhand von Dauer, Intensität und Verlauf der Beschwerden. Auch der körperliche Untersuchungsbefund und mögliche Begleitsymptome spielen dabei eine wichtige Rolle.

Bei folgenden Beschwerden sollten Sie nicht auf einen regulären MRT-Termin warten, sondern umgehend ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen:

  • akute Lähmungserscheinungen
  • rasch zunehmender Kraftverlust
  • neu auftretende Probleme beim Wasserlassen oder Stuhlgang
  • Taubheitsgefühl im Reit- oder Sattelbereich
  • Fieber in Verbindung mit starken Rückenschmerzen
  • Rückenschmerzen nach einem schweren Unfall

Je nach Situation ist eine sofortige ärztliche Untersuchung oder die Vorstellung in einer Notaufnahme erforderlich, um schwerwiegende Ursachen auszuschließen.

Arzt beim MRT.

Vorbereitung auf das MRT der Wirbelsäule

Eine sorgfältige Vorbereitung trägt zur Sicherheit bei und hilft dabei, aussagekräftige Bilder zu erstellen. Dazu gehören eine genaue Sicherheitsabklärung und relevante Unterlagen.

Sicherheitsabklärung und persönliche Vorbereitung

Vor dem Termin müssen Besonderheiten angegeben werden, die die MRT-Untersuchung beeinflussen können. Dazu gehören:

  • Herzschrittmacher oder implantierter Defibrillator
  • Neurostimulator
  • Cochlea-Implantat
  • Insulinpumpe
  • Gefäßclips
  • künstliche Gelenke oder andere Implantate
  • Metallsplitter, insbesondere im Bereich der Augen

Viele moderne Implantate sind unter bestimmten Bedingungen MRT-tauglich. Bitte bringen Sie deshalb die genaue Implantatbezeichnung und den Implantatpass zum Termin mit.

Schmuck, Piercings, Uhren, Magnetkarten, Hörgeräte und elektronische Geräte müssen vor der Untersuchung abgelegt werden. Teilen Sie uns auch eine Schwangerschaft, Tätowierungen oder Permanent-Make-up vorab mit.

Starke Platzangst sollten Sie bereits bei der Terminvereinbarung ansprechen, damit wir mögliche Unterstützungsmöglichkeiten rechtzeitig klären können.

Damit die Diagnostik ohne unnötige Verzögerungen erfolgen kann, bringen Sie bitte folgende Unterlagen mit:

  • ärztliche Fragestellung oder Überweisung, sofern vorhanden
  • Vorbefunde und gegebenenfalls frühere MRT- oder CT-Bilder
  • eventuell vorhandene Röntgenaufnahmen
  • Operationsberichte
  • Implantatpass, falls zutreffend
  • Versichertenkarte, sofern für die Praxisorganisation erforderlich

Ablauf

Wie läuft das MRT der Wirbelsäule bei uns in Düsseldorf ab?

In unserer Privatpraxis in Düsseldorf-Stockum begleiten wir Sie Schritt für Schritt auf dem Weg zu mehr Beweglichkeit, Stabilität und Beschwerdefreiheit. Der Ablauf ist klar strukturiert und patientenfreundlich gestaltet.

1

Anamnese & klinische Untersuchung

In einem persönlichen Gespräch klären wir Ihre Beschwerden und die betroffene Region. So können wir die Untersuchung gezielt vorbereiten und bieten kurzfristige Termine an, oft innerhalb von 24 Stunden.

2

Sicherheitscheck & Vorbereitung

Vor der Untersuchung fragen wir Implantate, Metall im Körper, eine mögliche Schwangerschaft und Platzangst ab. Auch mögliche Risiken werden besprochen. Sie profitieren von festen Zeitfenstern, kurzen Wegen und einer ruhigen Atmosphäre.

3

Moderne Bildgebung direkt vor Ort

Sie liegen in Rückenlage auf einer bequemen Liege, die langsam in die Öffnung des MRT-Geräts fährt. Während der Messung hören Sie laute Klopf- und Brummgeräusche, ein Gehörschutz oder Kopfhörer wird Ihnen bereitgestellt. Über eine Gegensprechanlage bleiben Sie jederzeit mit dem Untersuchungsteam verbunden. Damit die Bildqualität nicht beeinträchtigt wird, sollten Sie während der einzelnen Messsequenzen möglichst ruhig liegen.

Ärztin zeigt auf die Ergebnisse vom MRT der Wirbelsäule.

4

Individueller Therapieplan

Der radiologische Befund wird erstellt und Ihnen digital per QR-Code bereitgestellt. Die Besprechung der Ergebnisse sowie die weitere, individuell abgestimmte Therapie erfolgen anschließend bei Ihrem überweisenden Arzt.

Person wird vorbereitet für das MRT.

Preise

Was kostet ein MRT der Wirbelsäule?

Die Untersuchung wird in unserer Privatpraxis als Privat- oder Selbstzahlerleistung nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) abgerechnet. Die Kosten richten sich nach Art und Umfang der Untersuchung. Wir beraten Sie hierzu gerne individuell.

Ein MRT eines Wirbelsäulenabschnitts, beginnt preislich ab 385 €. Dieser Preis richtet sich an Selbstzahler.

Die genauen Kosten stimmen wir vor der Terminvereinbarung persönlich mit Ihnen ab.

Wichtig zu wissen: Die Zahlung erfolgt vor Ort per EC- oder Kreditkarte.

MRT Deikerhöfe.

Team

Unser Ärzte-Team

Dr. Pajonk

Dr. med. Dirk Pajonk

Orthopäde & Sportorthopäde in Düsseldorf

„Die hohe Bildqualität der MRT ermöglicht es mir, selbst komplexe Veränderungen des Bewegungsapparates präzise zu erkennen und gezielt zu behandeln. Im Mittelpunkt steht dabei eine ganzheitliche Betrachtung des Patienten, mit dem Ziel, Beschwerden nicht nur zu lindern, sondern ihre Ursachen zu verstehen und nachhaltig zu beheben.“

Dr. med. Peter Buddenberg

Orthopäde & Wirbelsäulenspezialist in Düsseldorf

„Gerade bei Wirbelsäulenbeschwerden liefert die hochauflösende MRT-Diagnostik die entscheidende Grundlage, um Befunde korrekt einzuordnen und Therapieoptionen sicher abzuwägen. Mein Ziel ist es, auf dieser Basis eine verantwortungsvolle Entscheidung zu treffen – mit Fokus auf konservative Behandlung und der Vermeidung operativer Eingriffe.“

Unser Team vor Ort

Warum zu uns?

Ihre Vorteile in
unserer MRT-Privatpraxis in Düsseldorf

Unsere MRT-Privatpraxis ist auf einen klar strukturierten, komfortablen und medizinisch hochwertigen Ablauf ausgelegt. Für Privatpatienten und Selbstzahler ergeben sich daraus entscheidende Vorteile:

1

Individuelle Terminplanung

Ein Anruf genügt – wir koordinieren den gesamten Ablauf rund um Ihre MRT-Untersuchung.

2

Sehr kurzfristige Termine

In der Regel taggleich oder innerhalb von 24 Stunden – auch kurzfristig.

3

Keine Wartezeiten vor Ort

Feste Zeitfenster und eine ruhige Organisation statt klassischem Praxisbetrieb.

4

High-End-MRT-Technologie

Moderne Geräte für präzise Diagnostik bei gleichzeitig hohem Untersuchungskomfort.

5

Schnelle Befundung und
digitale Bereitstellung

Bilddaten und Befunde stehen zeitnah digital zur Verfügung.

Die Privatpraxis für MRT-Diagnostik in Düsseldorf-Stockum steht für fundierte radiologische Diagnostik und moderne Therapieformen. Unser erfahrenes Ärzteteam betreut Sie individuell und persönlich.

Eine fundierte Diagnose bildet die Grundlage jeder erfolgreichen Untersuchung.

Unser Ziel ist es, Ihre Beweglichkeit nachhaltig zu verbessern und Sie langfristig beschwerdefrei zu begleiten. Profitieren Sie von unserer kompetenten Beratung, kurzen Wartezeiten und einer angenehmen Praxisatmosphäre in Düsseldorf.

Vereinbaren Sie jetzt Ihren Termin für Ihr MRT der Wirbelsäule in Düsseldorf – telefonisch, über unser Kontaktformular oder bequem online. Wir helfen Ihnen schnell und persönlich bei Ihren Beschwerden.

Wir beantworten Ihre Fragen gern!

FAQ

Häufige Fragen zum MRT der Wirbelsäule

Für die häufigsten Fragestellungen an der Wirbelsäule ist kein Kontrastmittel nötig. Genau auf diese klar definierten Untersuchungen mit hoher diagnostischer Aussagekraft haben wir uns spezialisiert und führen sie ohne Kontrastmittel durch.

Nur bei bestimmten Fragestellungen, etwa dem Verdacht auf eine Entzündung, einen Tumor oder Narbengewebe nach einer Operation, ist eine kontrastmittelgestützte Untersuchung sinnvoll. Diese bieten wir aktuell nicht an. Sprechen Sie uns in einem solchen Fall gerne an. Wir informieren Sie über mögliche Ansprechpartner. Die weitere Entscheidung liegt bei Ihrem überweisenden Arzt.

Ein Bandscheibenvorfall im MRT zeigt, ob Bandscheibengewebe in den Wirbelkanal oder in Richtung einer Nervenwurzel vorsteht. Ein sichtbarer Bandscheibenvorfall bedeutet jedoch nicht automatisch, dass eine Operation notwendig ist. Entscheidend ist, ob der Befund zu Ihren Beschwerden, zur betroffenen Körperseite und zum neurologischen Untersuchungsbefund passt.

Die reine Messzeit beträgt je Abschnitt etwa 15–20 Minuten. Für den gesamten Termin sollten Sie je nach Anzahl der untersuchten Regionen ungefähr 30 Minuten einplanen. Darin sind Vorbereitung und Nachbereitung enthalten.

Während der Untersuchung liegen Sie auf einer Liege, die in die Öffnung des MRT-Geräts fährt. Teilen Sie uns Platzangst bitte bereits vor dem Termin mit, so können wir mögliche organisatorische und medizinische Unterstützungsmöglichkeiten erläutern und die Untersuchung möglichst angenehm für Sie gestalten.

Als Selbstzahler benötigen Sie in der Regel keine Überweisung. Eine ärztliche Fragestellung ist dennoch hilfreich, damit wir die passende Wirbelsäulenregion und das geeignete Untersuchungsprotokoll auswählen können. Falls vorhanden, bringen Sie Ihre Überweisung gerne zum Termin mit.